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See

Der amtliche Sportbootführerschein Bereich See (SBF-See)

Wer ein Motorboot/ Segelboot auf den Seeschifffahrtstrassen und  innerhalb der 3-sm-Zone der Meere steuern möchte, benötigt einen vom Bundesverkehrsministerium vorgeschriebenen Führerschein für Sportboote.

Ausgenommen von der Führerscheinpflicht sind nicht gewerblich genutzte Sportboote mit Antriebsmaschine und einer Nutzleistung bis         11,03 kW (15 PS).

Das Mindestalter, für nicht gewerblich genutzte Sportboote auf Seeschifffahrtsstraßen über 3,68 kW (5 PS) Antriebsleistung, ist auf 16 Jahre festgelegt worden.

Die notwendige Fahrerlaubnis für Sportboote ab einer Nutzleistung von 11,03 kW (15 PS), ist der amtliche Sportbootführerschein See (SBF-See). Im März 1967 wurde der amtl. Sportbootführerschein eingeführt. Eine Längenbegrenzung gibt es im Seebereich nicht, solange das Boot/ die Yacht nicht gewerbsmäßig eingesetzt wird. Dieser Schein wird meist schon benötigt um einen Jetski oder ähnliches Fahrzeug zu mieten. Um ein Boot an der Küste zu mieten oder zu charten wird mindestens der SBF-See verlangt.

 

Der SBF-See gilt für Sport- und Freizeitzwecke. Nicht ausreichend ist er im gewerblichen Bereich.

Beim SBF-See erfolgt keine Unterscheidung zwischen Segel- und Motorbooten. Allerdings schließt er den amtlichen Sportbootführerschein-Binnen nicht mit ein.

In fast allen europäischen Ländern ist der SBF-See ebenfalls Pflicht, denn im Ausland gilt: „Es muss stets der Führerschein nachgewiesen werden, der im entsprechenden Revier des Heimatlands Pflicht ist.“ Bei einem Unfall im Ausland, vor allem mit Personenschaden, wird meist ein gültiger amtlicher Befähigungsnachweis für das befahrene Gewässer gefordert.

Beruhigend ist es auch für die Mitfahrer, wenn der Schiffsführer  – insbesondere auf unseren gezeitenabhängigen Gewässern mit den starken Strömungen –  das notwendige Basiswissen nachweisen kann.

 

Der amtliche Sportbootführerschein-See beinhaltet auch das wichtige "INTERNATIONAL CERTIFICATE FOR OPERATORS OF PLEASURE CRAFT ON THE WATERWAYS NAVIGABLE BY SEA-GOING-SHIPS", das seit seiner Einführung im Jahr 2000 allen Führern von Sportbooten als internationaler Nachweis ihrer Qualifikation im Ausland dient.

 

Die grundlegenden Kenntnisse zu den Themen: "Lichterführung, Schallsignale, See- und Schifffahrtszeichen, KVR und Seeschifffahrtstraßenordnung, Gezeitenkunde,  terrestrische Navigation, Schifffahrtsrecht, Seemannschaft, Technik, Umweltschutz und Wetterkunde" sind in einer theoretischen Prüfung nachzuweisen.

In einer praktischen Prüfung werden die Fähigkeiten ein Boot sicher zu führen, An-/Ablegemanöver sowie Wendemanöver, Mensch über Bord Manöver und die wichtigsten Knoten geprüft.

 

Die Theorie-Ausbildung:    Kursbeginn und -zeiten finden Sie hier:

 

Die praktische Ausbildung: Fahrstunden werden mit den Kursteilnehmern nach dem theoretischen Teil einzeln vereinbart.

Die Anzahl der benötigten Fahrstunden ist abhängig vom jeweiligen Können.

 

Die Prüfung in Theorie und Praxis ist durch die Prüfungsordnung gesetzlich geregelt und wird durch den jeweiligen Prüfungsausschuss des DMYV/ DSV abgenommen.

 

Voraussetzungen:  Mindestalter 16 Jahre; ärztliches Attest (über körperliche und geistige Tauglichkeit, ein ausreichendes Sehvermögen, ggf. mit Sehhilfe; ausreichendes Farbunterscheidungsvermögen; ausreichendes Hörvermögen, ggf. mit Hörhilfe); Zuverlässigkeit (Vorlage eines Kfz-Führerscheines bzw. polizeiliches Führungszeugnisses).

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